Worte haben Kraft

Worte haben Kraft.  Was wir hören und was uns dabei im Kopf herumgeht, das bestimmt unser Leben.

Wie wir miteinander reden bestimmt unsere Beziehungen.

Was wir uns selbst immer wieder vorsagen bestimmt unser Bild von uns selbst.

Was wir über Gott hören, bestimmt unser Gottesbild.

Worte haben Kraft. Kein Wunder, dass die wichtigsten Ereignisse der Menschheit mit Worten beginnen. Die Schöpfung der Welt. Die Erschaffung des Menschen. Gott sprach – und es wurde. Johannes beginnt sein Evangelium mit dem berühmten Satz: Am Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.

Jesus trat nicht als Performance-Künstler auf, sondern als Redner. Seine Wunder waren fast immer von Worten begleitet.

Das Evangelium ist eine Botschaft. Es ist ein Gotteswort.

Aber… leider waren nicht nur dieser besonders positiven Dinge mit Worten verbunden. Auch das größte Problem der Menschheit hat mit Worten zu tun. Die Bibel beschreibt den Sündenfall des Menschen, indem ein Dialog erzählt wird. Es waren Worte, die einen Keil zwischen Gott und den Menschen getrieben haben.

1Mose 2,15   Und Gott, der HERR, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren.  16 Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen;  17 aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon ißt, mußt du sterben!

25 Und sie waren beiden nackt, der Mensch und seine Frau, und sie schämten sich nicht. 

1Mose 3,1   Und die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott, der HERR, gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Von allen Bäumen des Gartens dürft ihr nicht essen?  2 Da sagte die Frau zur Schlange: Von den Früchten der Bäume des Gartens essen wir;  3 aber von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens [steht], hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterbt!  4 Da sagte die Schlange zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!  5 Sondern Gott weiß, daß an dem Tag, da ihr davon eßt, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.  6 Und die Frau sah, daß der Baum gut zur Speise und daß er eine Lust für die Augen und daß der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß.  7 Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie erkannten, daß sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. 

Wenn wir an den Sündenfall des Menschen denken, dann sehen die meisten von uns vor ihrem inneren Auge wahrscheinlich Adam und Eva, wie sie die verbotene Frucht essen.  Wenn ich irgendwelche Christen frage, worin der Sündenfall bestand, dann sagen die meisten vermutlich: Ja, Adam und Eva waren Gott ungehorsam. Sie haben sein Gebot übertreten und haben die verbotene Frucht gekostet.

Das stimmt, das steht auch so in der Bibel. Allerdings ist das nur ein sehr kleiner Teil der ganzen Geschichte, die wir gerade gehört haben.

Denn der Sündenfall beginnt nicht mit dem Biss in den sprichwörtlichen „Apfel“. Nein, der Sündenfall beginnt mit einem Dialog, mit Worten.

Die Schlange war listiger als alle anderen Tiere. Ich glaube, es ist gut, wenn wir  hier mal kurz nachdenken, wieso die Bibel eigentlich von einer Schlange erzählt. Wir könnten es uns einfach machen und sagen: Nun, das war eben so. War halt ‘ne Schlange. Und wenn wir in der Bibel ein wenig herumsuchen, dann finden wir auch einige Stellen, die diese Schlange mit dem Versucher in Verbindung bringen. Im allerletzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, spricht Johannes zum Beispiel vom Satan, der alten Schlange.

Für die meisten ist an dieser Stelle der Fall klar: Die Schlange, das war der Teufel, und der hat sich da im Paradies herumgetrieben und Adam und Eva an der Nase herumgeführt. Armer Adam, arme Eva, böser Teufel.

Nun steht in unserer Geschichte kein Wort vom Satan oder vom Teufel. Überhaupt gibt es im ganzen alten Testament nur drei Stellen, die vom Satan sprechen. Unser Text gehört nicht dazu.  Wir sollten also mal nicht zu schnell den Teufel an seinen Hörnern herbei ziehen und in unsere Geschichte einbauen. Der kommt hier im Text so gar nicht direkt vor.  Stattdessen malt uns diese Geschichte ein Bild vom Sündenfall, in dem die Versuchung als Dialog stattfindet. Das Böse wird in Gestalt einer Schlange dargestellt, die mit der Frau redet.

Die Schlange war für die Menschen damals ein mysteriöses Tier. Sie war listig. Warum ist die Schlange „listig“? Sie war das einzige Tier, das ohne Gewalt töten konnte. Sie tötete mit Gift. Nur ein harmloser kleiner Biss, und dann tat das Gift seine Wirkung, und so ein paar Minuten später kippt der gebissene Mensch einfach um und stirbt. Dabei sieht man fast gar nichts. Keine große Wunde, kein Knochenbruch, kein zerschmetterter Schädel, kein Blut, und trotzdem tot. Darum galt die Schlange als listig. So was muss man erstmal hinbekommen. Kleine Ursache, maximale Wirkung. Genauso ist es beim Sündenfall. Kleine Ursache, maximale Wirkung.

Die Schlange ist also die subtile Stimme des Versuchers. Es ist das Gift von Worten und Gedanken, die unsere Beziehung zu Gott und zueinander in Frage stellen und kaputt machen.

Wieso war diese Schlange überhaupt im Garten Eden? Wie ist sie da hinein geraten? – Das wissen wir nicht. Darauf gibt die Bibel auch keine Antwort. Wir können diese Antwort auch nicht in den Text hinein lesen. Nein – die Bibel beschreibt ganz nüchtern das, was wir als Menschen erleben: Das Böse ist tatsächlich Teil dieser Welt, und wir können nicht herausfinden, woher es kommt. Es ist da, und wir müssen damit umgehen. Ein Paradies ohne Schlange gibt es in der Bibel nicht. Kapitel 3 ist keine andere Geschichte als Kapitel 2. Im Gegenteil: 1. Mose 2 und 3 sind ein fortlaufender Text, ohne Unterbrechung, ohne Absatz dazwischen.

Die Bibel erzählt die Geschichte vom Paradies also nur so, dass das Böse aus irgendeinem Grund von Anfang an dabei ist. Früher hatte ich oft die Vorstellung vom Paradies als heile Welt, wo nichts schief laufen konnte. Und dann kommt auf einmal der böse Teufel daher und macht alles kaputt. Adam und Eva wie zwei unschuldige Kinder, die von einer bösen Macht verführt und entführt werden. Auf einmal finden sie sich außerhalb des Paradieses wieder und wissen gar nicht so recht, wie ihnen geschehen ist.

Das ist zugegebenermaßen eine etwas einfache Vorstellung, aber so habe ich das zuerst verstanden, und so verstehen es viele auch heute noch. Die Bibel erzählt die Sache aber ein bisschen anders. Der Sündenfall war kein Unfall, für den der Mensch nichts konnte. Im Gegenteil: Es ist eine Verführung, die Schritt für Schritt den Menschen mit Gott entzweit. Das Böse überwältigt den Menschen nicht gewaltsam, sondern es dringt wie das Gift der Schlange in ihn ein und verändert sein Denken und Handeln. Am Ende geht der Mensch aus eigener Überzeugung den Schritt von Gott weg. Er wird nicht entführt, er wird verführt. Er wird nicht weggezogen, sondern er bewegt sich aus eigenem Antrieb. Das macht die Sache so unheimlich und so ernst.

Schauen wir nun mal auf die Worte, die gesprochen werden. Worte haben Kraft. So tritt nun die Schlange auf den Plan mit Worten, deren Kraft darin liegt, dass sie wie ein schleichendes Gift wirken.

Der erste Satz der Schlange lautet: „Hat Gott wirklich gesagt: Von allen Bäumen des Gartens dürft ihr nicht essen?“

Dieser Satz ist so genial, wie er bösartig ist.  Er ist reines Gift, und dieses Gift wirkt auf vielfältige Weise.

Zum einen: Dieser Satz ist getarnt als eine Frage. Die Schlange stellt sich nicht offen gegen Gott, sondern sie stellt sich einfach dumm und fragt nach. Fragen ist ja nicht verboten. Fragen sind sogar sehr wichtig, denn wie wir es schon in der Sesamstraße gelernt haben: Wer nicht fragt, bleibt dumm. Fragen dienen dazu, dass wir uns über die Dinge klar werden. Sie vergewissern uns. Fragen sorgen dafür, dass wir nachdenken und prüfen und mit unseren Gedanken in die Tiefe gehen. Das heißt: Wenn du eine Frage stellst, begibst du dich auf einen Weg. Und wenn die Frage richtig gestellt ist, gibt es auch die richtige Antwort. Wenn ich in Schwetzingen auf dem Schlossplatz stehe und frage „Wo geht’s hier zum Bahnhof?“, dann sagen die Leute: Diese Richtung, fünf Minuten.

Die Schlange stellt die Frage also, damit Eva anfängt nachzudenken. Das allein ist aber noch kein Gift. Es ist ein großer Unterschied, ob ein Arzt mit einer Spritze ein heilendes Medikament in deine Blutbahn injiziert oder ob eine Klapperschlange mit ihren Zähnen ein tödliches Gift injiziert.  Die Frage sorgt dafür, dass eine Sache unter die Haut geht.

Schauen wir uns also zum Zweiten mal an, was da gespritzt wird: Hat Gott wirklich gesagt? Wirklich? Stimmt das? Lieber Mensch, hast du das eigentlich korrekt gehört? Und jetzt kommt der teuflische Kunstgriff: Was hat Gott den wirklich gesagt? In eine geschickte Frage verpackt transportiert die Schlange eine neue Botschaft in das Herz des Menschen: Von allen Bäumen des Gartens dürft ihr nicht essen.

Halt: Prüfen wir das mal kurz. Was hatte Gott denn wirklich gesagt? Gott hatte gesagt: „Von jedem Baum des Gartens darfst du essen“. Nur von dem einen nicht, weil der ist tödlich. Was macht die Schlange daraus? Sie dreht die Aussage herum und macht daraus eine negative Aussage: Ihr dürft nicht von allen Bäumen des Gartens essen. Gott sagt: Ihr dürft von allen Bäumen essen. Die Schlange: Ihr dürft nicht von allen essen.

Heute würde man sagen: Das sind Fake News. Das sind alternative Fakten. Verdrehte Wirklichkeit. Aus Gottes Geschenk macht die Schlange ein Verbot. Sie dreht das Positive ins Negative. Gott hatte es komplett anders gesagt: Das alles dürft ihr. Alles für euch. Alles positiv. Evangelium. Aber da war dieser eine Baum, von dem sie nicht essen sollten. Nur dieser eine war verboten, aus gutem Grund. Es war ein schützendes Gebot. Es sollte den Menschen bewahren vor dem Tod. Ein gutes Gebot.

Die Schlange macht daraus das genaue Gegenteil: Gott hat euch etwas vorenthalten. Ihr dürft ja gar nicht von allen Bäumen essen. Das stimmt ja gar nicht, was Gott gesagt hat!

Aber weil die Schlange diesen Widerspruch geschickt in eine Frage verpackt hat, fällt er nicht so schnell auf.

Eva ist aber auch nicht gleich einverstanden. Sie weiß schon, dass es ein wenig anders ist. So antwortet sie auch:  „Von den Früchten der Bäume des Gartens essen wir;  3 aber von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterbt!“ An dem Satz der Frau fallen mir zwei Dinge auf. Zwei Sachen hat sie verändert. Zum einen: Sie sagt nicht: Von allen Früchten essen wir. Sondern nur: Von den Früchten essen wir. Gott hatte gesagt: Alle. Aber das „Alle“ ist der Frau schon verloren gegangen. Zum anderen fügt sie noch ein zweites Gebot hinzu. Gott hatte nur gesagt, dass die Früchte des einen Baumes nicht gegessen werden dürfen. Sie verstärkt dieses Gebot noch: „Ihr sollt sie auch nicht berühren“.  Sie will sich doppelt absichern, wahrscheinlich, weil sie schon unsicher geworden ist.

Die Schlange hat im Prinzip schon fast gewonnen. Jetzt muss sie nicht mehr mit Suggestivfragen arbeiten, sondern bringt ihr Gift ins Ziel:

„Keineswegs werdet ihr sterben!  5 Sondern Gott weiß, daß an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott und erkennt Gutes und Böses.“

Das ist nun der offene Widerspruch: Gott hat euch angelogen! Er will euch nicht schützen, sondern er will euch etwas vorenthalten. Er schränkt euer Leben ein. Er schränkt eure Freiheit ein.  Er will nicht, dass ihr euer Leben selbst in die Hand nehmt. Gott ist streng und eifersüchtig. Er will euch den Spaß verderben!

Das ist eine teuflische Strategie, und sie funktioniert heute noch ganz genauso. Der erste Schritt ist, Gottes Liebe und das Evangelium abzuschwächen und in Frage zu stellen. Der zweite Schritt ist, Gottes Gebote falsch darzustellen. Das eine Gebot sollte das Leben schützen und ermöglichen. Die Schlange stellt es aber so dar, als ob dieses Gebot das Leben einengt und beschneidet.

Gott hatte gesagt: Du darfst. Die Schlange sagt: Du darfst nicht.

Gott sagt: Das Gebot schützt dein Leben. Die Schlange sagt: Das Gebot erstickt das Leben.

Manche Theologen sagen, dieses eine Gebot sei dazu da gewesen, um den Menschen auf die Probe zu stellen, ob er auch Gott wirklich gehorchen will. Das steht aber so nicht in der Bibel. In der Bibel steht, dass Gott dieses Gebot gegeben hat, um den Menschen vor dem Tod zu bewahren.

Ich glaube, dass wir an dieser Stelle uns selbst sehr kritisch überprüfen sollten, wie wir als Christen Gottes Gebot und Gottes Zusage verstehen. Also „Gesetz und Evangelium“. In den Schöpfungstexten begegnet uns eine herrliche Fülle von Zusage. 100% Evangelium. „Von allen Bäumen darfst du essen“. Und es begegnet uns das Gebot als schützende Grenze, die uns vor dem Verlust des Lebens bewahren soll. Dieses Gebot ist auch Evangelium. Denn in diesem Gebot sagt Gott: Ich will, dass du lebst. Ich will dich schützen. Ich will dein Leben ermöglichen und bewahren. Das ist eine gute Nachricht.

Es gibt aber auch eine andere Form von Frömmigkeit, die das Gebot als religiöse Pflicht versteht. Du darfst nicht von allen Bäumen essen. Gott will dich auf die Probe stellen, ob du auch gehorchst. Das Gesetz soll dich prüfen. Du musst dich daran halten, und wehe wenn nicht. Gott kontrolliert nach, und er bestraft die Übertreter.

Ich glaube, dass hier sehr deutlich wird, was wir für ein Gottesbild haben. Ob wir Gott als großzügigen und liebevollen Schöpfer sehen, der uns bewahren will, oder ob wir in ihm einen Richter sehen, der uns bestraft, wenn wir einen Fehler machen.

Die Schlange lässt uns auf das Gesetz schauen. Wir bekommen auf einmal  Angst vor einem restriktiven Gott. Aber diesen Gott gab es gar nicht. Es ist ein Zerrbild von Gott, das die Schlange hier malt. Der Mensch wendet sich von einem falschen Gott ab, von einem Zerrbild.

Diese Zerrbild von Gott finden wir überall dort, wo das Evangelium und das Gesetz miteinander vermischt werden: Steht in der Bibel wirklich: Aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, nicht aus Werken? — Aber wir müssen doch schon als Christen leben, oder? Rettet die Gnade Gottes uns wirklich? Stimmt das Evangelium wirklich, oder müssen wir nicht doch ein paar Regeln befolgen, damit es klappt? Wenn wir so denken, dann moralisieren wir das Evangelium. Dann sagen wir: Evangelium ja, aber. Evangelium ja, wenn du das und das befolgst. Von allen Bäumen darfst du nicht essen. Gott will dich an der kurzen Leine halten.

Überall dort, wo das Evangelium moralisiert wird, folgen wir der Argumentation der Schlange.

Ja, natürlich gibt es in der Bibel Gebote, die wir bitte befolgen sollen. Aber doch nicht, weil Gott Strafpunkte verteilt. So ein Unsinn. Sondern weil seine Gebote unser Leben schützen. Weil sie unser Leben fördern. Weil Gott nicht will, dass unser Leben kaputt geht.

Wie kommen wir aus diesem Dilemma wieder heraus? Ein Impuls zum Schluss:

Wir kommen von alleine gar nicht heraus. Das Gift der Schlange hat uns tatsächlich getötet. Die Hoffnung kommt heute aus dem Wochenspruch: Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre (1. Joh 3,8). In Jesus geht Gott selbst den entscheidenden Schritt auf uns zu. Er überwindet die Schwelle des Todes. Gott hat den Tod in Jesus Christus aufgehoben.

Paulus sagt: So, wie wir in Adam alle gestorben sind, werden wir in Christus alle lebendig gemacht. (Rö 5, Eph 2,5)

Fragen zum Nachdenken:

Wo spüre ich in mir selbst dieses Gift eines falschen Gottesbildes?

Frage ich mich manchmal, ob Gott mich wirklich lieb hat? Ob er wirklich mein Bestes will?

Worte haben Kraft – Welchen Worten schenke ich mein bedingungsloses Vertrauen?

Nachwort:

Worte haben Kraft! Die Worte der Schlange hatten eine unheimliche Kraft zur Verführung. Aber Jesus ist das eine Wort Gottes. Er hat die Kraft zu retten und zu versöhnen. Er sagt: Ich bin gekommen, dass ihr das Leben und volle Genüge habt.  (Joh 10,10) Adam und Eva wurden aus dem Paradies verstoßen. Aber Jesus sagt: Ich bin die Tür (Joh 10,9) Durch mich könnt ihr wieder in die Gegenwart Gottes kommen. Der Mensch und seine Frau hatten von der todbringenden Frucht gegessen. Jesus sagt: Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er leben in Ewigkeit. (Joh 6,51). Die Schlange wollte das Vertrauen der Menschen auf Gott zerstören. Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist;  und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. (Joh 11,25+26)